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Meldung vom 22.01.2022 00:00
SELTENHEIT: FAHRENHEIT

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Wiesbaden (Q.met) - Im gestrigen Text über die Erfindung des Thermometers ist er bereits einmal aufgetaucht, dieser Herr „Fahrenheit". Und ...

Im gestrigen Text über die Erfindung des Thermometers ist er bereits einmal aufgetaucht, dieser Herr „Fahrenheit". Und so ziemlich jeder hat schon einmal von der Temperaturmessung in Grad Fahrenheit gehört und sich dabei ein wenig über die Amerikaner lustig gemacht, doch was genau hat es auf sich mit diesem Physiker und seiner Temperaturskala? Daniel Gabriel Fahrenheit wurde 1686 in Danzig geboren. Sein großes Interesse galt der Naturwissenschaft, somit verbrachte er sein gesamtes Leben mit Forschungen auf dem Gebiet des Luftdrucks und der Temperatur sowie dem Bau von Messinstrumenten. Seine weitaus größte und bekannteste Erfindung war dabei die des Quecksilberthermometers. Die Thermometer, welche bis dahin im Umlauf waren, waren allesamt ungenau, kompliziert, teuer zu produzieren und unhandlich. Fahrenheit hingegen gelang es, ein Thermometer zu konzipieren, welches aufgrund der Verwendung von Quecksilber als Flüssigkeit sehr präzise messen konnte. Diese Eigenschaften und dass es zudem auch noch sehr einfach und zuverlässig im Aufbau war, führten dazu, dass sich an seiner grundlegenden Form mehrere hundert Jahre lang und teilweise auch noch bis zum heutigen Tag nichts mehr geändert hat. Und auch wenn man sich über die ebenfalls von ihm erfundene Fahrenheit-Skala, welche er an seinen Thermometern anbrachte, heute ein wenig lustig macht, so war auch sie in der damaligen Zeit durchaus schlüssig. Um seine Thermometer skalieren zu können, brauchte er mindestens 2 Punkte, welche relativ leicht zu reproduzieren und in der Natur häufig anzufinden sind. Eine der beiden Temperaturen war die Körpertemperatur des Menschen (96°F). Die andere Temperatur war die einer Mischung aus Eis, Wasser und Ammoniumchlorid (0°F). Diese Mischung hat den großen Vorteil, dass sie ihre Temperatur durch chemische Prozesse automatisch stabilisiert und war damals die niedrigste Temperatur, welche sich chemisch erzeugen ließ. In gewisser Weise also ein Vorreiter der heute in der Wissenschaft verwendeten Kelvin-Skala, welche den absoluten Nullpunkt als einen Fixpunkt verwendet.Während sich seine Thermometer sehr gut durchsetzen konnten, wurde seine Temperaturskala nach und nach (zumindest von den meisten Ländern) gegen die einfachere und reproduzierbarere Celsius-Skala ersetzt. So ist die Fahrenheit-Skala heute nur noch in den USA, Liberia und diversen kleineren Inselstaaten in Verwendung.






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