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Wetter-News: MAI SPART BISHER MIT SEINER WONNE
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vom Wetterdienst Q.met GmbH |
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Meldung vom 11.05.2013 07:16 |
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MAI SPART BISHER MIT SEINER WONNE |
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Wiesbaden (Q.met) - Zum Ende des ersten Monatsdrittels wird es Zeit, einen Blick darauf zu werfen, wie der Wonnemonat sich eingeführt hat. Ein klassischer Fehlstart war es zwar nicht, aber die Wonne hielt sich bislang in Grenzen.
Vor allem bei den Sonnenstunden erwies sich Petrus einmal mehr als wenig freigiebig. Lediglich der Nordwesten und die küstennahen Gebiete können sich glücklich schätzen, aktuell in der Entwicklung über den Erwartungswerten zu liegen, wenn man die Werte bis zum Monatsende hochrechnet. In einem Streifen vom Osten über die Mitte in den südlichen Teil des Westens pendeln die Messwerte allgemein um den Erwartungswert oder befinden sich leicht darüber. Von Sachsen bis nach Schwaben blieben die Sonnenscheinstunden im ersten Monatsdrittel hingegen hinter den Erwartungen zurück. Örtlich kommt bislang sogar nur die Hälfte dessen zusammen, was sich sonst im langjährigen Durchschnitt an Sonnenstunden aufsummiert.
Positiv gestaltet sich dagegen bisher der Trend bei den Temperaturen. Fast überall errechnet sich für die erste Dekade ein Temperaturplus, das besonders im Osten und in der Mitte sowie südlich der Donau 1 Grad oft überschreitet und vereinzelt sogar über 2 Grad liegt. Geringfügig unter dem langjährigen Mittelwert sind die Temperaturen aktuell nur im äußersten Nordwesten vereinzelt.
Gewohnt uneinheitlich präsentieren sich die Regenmengen. Lokale Starkregenereignisse im Rahmen von heftigen Gewittern bestimmen dabei aufgrund der Jahreszeit nun immer mehr die Verteilung des Regens über unserem Land. Dabei kommen örtlich an nur einem Tag, oft sogar in wenigen Stunden große Teile des gesamten zu erwartenden Regens im betreffenden Monat herunter, während nebenan ein erheblicher Regenmangel zu beklagen ist. So gibt es nach dem ersten Monatsdrittels vorzugsweise im Norden, Nordosten und in der Mitte Stellen, die vom Regen weitgehend ausgespart blieben, während vor allem im Süden, lokal aber auch im Osten hier und da schon die Hälfte oder zwei Drittel der langjährigen durchschnittlichen Monatssumme übertroffen wurden. Im Mittel über das gesamte Land ist es dabei bislang zu trocken, aber glücklicherweise im Gegensatz zu den letzten Jahren nicht viel zu trocken. Die Flora kann sich in den meisten Regionen dank eines ausreichenden Wasserangebotes uneingeschränkt entwickeln, so das Team von wetter.net.
Für das zweite Maidrittel bahnt sich eine Fortsetzung des Trends an. Die Regenmengen sind ungleich verteilt, die Sonnenstunden liegen nur vereinzelt deutlich unter den Erwartungen, und das Wärmeplus festigt sich in weiten Landesteilen. Nur der äußerste Westen ist bei der Verteilung der Wärme in den nächsten Tagen deutlich benachteiligt. Dort kann von überdurchschnittlichen Temperaturen keine Rede sein.
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