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Wetter-News: APRIL BISHER ZU WARM UND ZU TROCKEN
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  vom Wetterdienst Q.met GmbH

Meldung vom 16.04.2017 06:07
APRIL BISHER ZU WARM UND ZU TROCKEN

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Wiesbaden (Q.met) - Die erste Aprilhälfte ist vorbei - Zeit, einen Blick auf die bisherige Wetterbilanz zu werfen. Und wie geht es in der zweiten Monatshälfte weiter? Setzt sich der bisherige Verlauf fort?

Die ersten 15 Apriltage waren ohne Zweifel zu warm. Im Durchschnitt lag die deutschlandweite Temperatur 2 Grad über dem Soll. Regional betrachtet war es besonders im Süden (bis zu 3,3 Grad mehr als sonst) und im Nordosten (bis zu 2,4 Grad mehr) deutlich zu warm. Etwas weniger groß war der Temperaturüberschuss dagegen im Rheinland, Münsterland und den westlichen Mittelgebirgen.

Die Niederschlagsmengen waren mit wenigen Ausnahmen im ganzen Land sehr mau. Besonders im Südwesten und Süden, aber auch in der Landesmitte kam in vielen Gebieten bisher kein Tropfen vom Himmel. Der Norden und Nordosten sowie die Lausitz und das Erzgebirge konnten immerhin einige kräftige Regengüsse verzeichnen.

Der Sonnenschein liegt im landesweiten Mittel im Normalbereich, regional weißt er jedoch größere Unterschiede auf. Besonders sonnenverwöhnt war bislang der Südwesten, während sich die Sonne zwischen Ruhrgebiet und Sachsen-Anhalt geiziger zeigte.

Doch wie geht es weiter? Wird der April weiterhin so erschreckend trocken und zu warm verlaufen? Die Antwort ist: Nein! Die Wetterlage hat sich bereits gestern umgestellt. Ein Kaltlufttrog sorgt nun für wechselhaftes Aprilwetter mit wiederkehrenden Regen-, Graupel-, Schnee- und Gewitterschauern. Dazu gehen die Temperaturen immer weiter zurück und erreichen in vielen Gebieten sogar nur noch einstellige Werte. Bis zum Monatsende dürfte sich der unbeständige Wettercharakter fortsetzen, wenngleich das Temperaturniveau zum Ende hin insgesamt wieder steigt.

Fazit: Die Gesamt-Monatsbilanz wird spannend. Nach einer zu trockenen und zu warmen ersten Monatshälfte stellt sich die Frage, ob die kommenden 15 Tage dies wieder ausgleichen oder eventuell sogar ins Gegenteil wenden.







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