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Wetter-News: OKTOBER WAR GOLDEN UND STÜRMISCH
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  vom Wetterdienst Q.met GmbH

Meldung vom 01.11.2017 07:12
OKTOBER WAR GOLDEN UND STÜRMISCH

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Wiesbaden (Q.met) - Der Oktober ist vorbei. Er wird uns vor allem wegen den beiden heftigen Herbststürmen Xavier und Herwart in Erinnerungen bleiben, die Anfang und Ende des Monats wüteten. Dazwischen gab es einige goldene-Oktober-Tage mit Temperaturrekorden.

Im Oktober wurden wir gleich von zwei heftigen Herbststürmen getroffen. In der ersten Oktoberwoche war es durch Orkantief Xavier turbulent, am letzten Oktoberwochenende wütete der Herwart. Vor allem im Norden und Osten verursachten beide Stürme mit schweren Sturmböen und stellenweise auch Orkanböen erhebliche Schäden. Mehrere Menschen kamen dabei ums Leben.

In der Nordosthälfte war es im Oktober zudem überdurchschnittlich nass. Stellenweise fiel sogar das Doppelte der üblichen Regenmenge. In Rostock und Greifswald kamen zum Beispiel über 100 Liter pro Quadratmeter zusammen, was im Vergleich zur mittleren Menge in der Klimareferenzperiode von 1961 bis 1990 rund 250 Prozent ausmacht. Wesentlich trockener war es im Westen und Südwesten. In Trier fiel gerade mal die Hälfte des durchschnittlichen Oktoberregens.

Nach dem stürmischen, trüben und eher kühlen Start setzte in der zweiten Monatsdekade der goldene Oktober ein. Ein paar Tage herrschte vielerorts sonnenreiches und trockenes Wetter. Dabei kletterten die Temperaturen auf spätsommerliche Werte von teils über 25 Grad. An manchen Wetterstationen wurden dabei auch neue Dekadenrekorde aufgestellt. Anschließend ging es mit den Temperaturen abwärts. Besonders in den letzten Oktobertagen wurde kalte Polarluft herangeführt, die tagsüber für einstellige Höchstwerte und nachts gebietsweise für leichten Frost sorgte. Dennoch reichte die sehr warme Phase aus, um für den gesamten Monat gemittelt ein Temperaturplus zu verzeichnen. Bundesweit war es im Vergleich zum langjährigen Mittel mehr als 2 Grad zu warm.

Die übliche Sonnenscheindauer wurde allerdings fast nur im Süden erreicht und überschritten, mancherorts schien die Sonne dort über 150 Stunden im vergangenen Monat. Im restlichen Land hatte sie es aber häufig schwer, sodass es im deutschlandweiten Mittel zu grau war.







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