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Wetter-News: WINTEREINBRUCH IN DEN MITTELGEBIRGEN
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  vom Wetterdienst Q.met GmbH

Meldung vom 12.11.2017 07:15
WINTEREINBRUCH IN DEN MITTELGEBIRGEN

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Wiesbaden (Q.met) - Derzeit haben wir es mit einer Kette von Tiefdruckgebieten zu tun, die uns überqueren. Dabei rückt die Grenze zwischen kühler Luft im Norden und milder Luft im Süden schrittweise südwärts in Richtung Alpen.

Das aus dem ehemaligen Tropensturm Rina entstandene Tief hat viel Regen im Gepäck und überquert am Samstag den Westen, die Mitte und vor allem die Südhälfte Deutschlands ostwärts. Gleichzeitig schiebt das Tief einen Berg mit milder Luft vor sich her.

Zum Sonntag jedoch wandert das Tief ostwärts ab und macht den Weg für kühle Luft aus Norden frei, weiter südwärts vorzudringen. Am Sonntag müssen wir uns in den nördlichen und zentralen Mittelgebirgen auf Flocken bis 400 Meter herab und auf eine Schneedecke oberhalb von 800 Metern gefasst machen, prognostiziert das Team von wetter.net.

Über den Süden Deutschlands, diesmal auf einer südlicheren Bahn als am Samstag, wandert ein neues Tief und verzögert damit das Vorankommen kühler Luft in den Süden und den Alpenraum. Damit sind im südlichen Baden-Württemberg und im südlichen Bayern weitere, teils intensive und längere anhaltende Regenfälle verbunden.

In der Nacht auf Montag wird dann der Weg frei für polare Luft, die die Alpenregion erfasst und den westlichen Mittelmeerraum ansteuert. Damit sinkt landesweit die Schneefallgrenze auf 600 bis 400 Meter. Zudem reißt die Bewölkung zuweilen auf. Polarluft und Aufklaren sorgen für niedrige Nachtwerte um den Gefrierpunkt. Vor allem in den Mittelgebirgen, örtlich aber auch bis in tiefere Lagen droht Glätte durch überfrierende Nässe oder Reif, in höheren Mittelgebirgsregionen auch durch Schnee.

Während des Montags sind vor allem im südlichen Baden-Württemberg und Bayern noch einige Schneefälle, sonst eher lokale Schauer zu erwarten. Der Winter gibt im Süden, in den Alpen und in den Mittelgebirgen seine Visitenkarte ab.

Am Dienstag leiten dann feuchtere Luft, viele Wolken und Regen oder Sprühregen über der Nordwesthälfte wieder Milderung ein. Die feuchte Luft lässt dabei einen trüben Mittwoch und Donnerstag befürchten. Im Süden kann es längere Zeit neblig-trüb bleiben, typisch November.







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