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Wetter-News: UNWETTERGEFAHR IM SÜDOSTEN: STARKREGEN KOMMT AUF
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  vom Wetterdienst Q.met GmbH

Meldung vom 28.06.2018 06:05
UNWETTERGEFAHR IM SÜDOSTEN: STARKREGEN KOMMT AUF

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Wiesbaden (Q.met) - Kräftige Regenfälle werden heute im Südosten und Süden Deutschlands erwartet. Teilweise ist mit Starkregen und Unwetterwarnungen zu rechnen. Ursache dafür ist ein Höhentief über Südosteuropa, das hochgradig feuchte Luft westwärts lenkt.

Zwischen Erzgebirge, Bayerischen Wald und Alpen wird es heute richtig ungemütlich. Dichte Wolken laden teils schauerartigen, teils anhaltenden Regen ab. Besonders im Stau der Berge kommen dabei zum Teil erhebliche Niederschlagsmengen zusammen, die bisweilen den Starkregen-Schwellenwert (um 30 Liter in 6 Stunden) erreichen. Kleinere Bäche und Flüsse können dabei kurzzeitig anschwellen und über die Ufer treten. In der Nacht zum Freitag schwächt sich der Regen dann allmählich ab, nur noch vereinzelt gehen in der Südhälfte Schauer nieder.

Die Ursache dieser Wetterentwicklung ist übrigens ein ausgedehntes Höhentief über dem Südosten Europas. Sein Einfluss reicht von Griechenland über den Balkan und den westlichen Schwarzmeerraum bis nach Polen und Süddeutschland. Besonders auf der Westflanke des Höhentiefs sind damit intensive Regenfälle verbunden, die in den Alpen sowie im Riesengebirge und Erzgebirge dramatische Folgen haben können. Auf der Ost- und Südflanke, wo die Luft zudem deutlich wärmer ist, werden unwetterartige Gewitter erwartet.

Am Freitag wandert das Höhentief dann mehr und mehr zum Schwarzen Meer, zudem verstärkt sich Hoch Daryl. Dadurch werden die Starkregenfälle im Süden Deutschlands sowie in den Schweizer Alpen und im Westen Österreichs ausgebremst, einzelne Gewitterschauer sind allerdings weiterhin drin. Auch wenn sich die Wetterlage im südlichen Mitteleuropa am Wochenende weitgehend beruhigt, bleibt die Wetterlage östlich von uns spannend. Das ehemalige Höhentief wird nämlich von mehreren Tiefs zwischen Finnland und dem Baltikum eingefangen, sodass im Osten des Kontinents auch im weiteren Verlauf starke Regenfälle generiert werden. Wie weit einzelne Schauer in unsere östlichen Landesteile am Samstag und Sonntag schwappen, ist aus heutiger Sicht noch unsicher.







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