© Q.met GmbH
Wetter-News: TIEF XENIA UND DIE KRUX MIT DEM SPÄTSOMMERWETTER
  Wetter-News
  vom Wetterdienst Q.met GmbH

Meldung vom 03.09.2018 06:38
TIEF XENIA UND DIE KRUX MIT DEM SPÄTSOMMERWETTER

Mehr Wetter
Wetter
Deutschland
Schweiz
Österreich
Wetter
Wetter-Lexikon
Biowetter
Pollenflug
nachrichten wetter
Wiesbaden (Q.met) - Mit Hoch Ortwin über Südskandinavien hätte Deutschland eigentlich beste Voraussetzung für eine herrlich sonnige Spätsommerwoche, zumal über dem Atlantik bereits ein weiteres Hoch parat steht. Doch die Spätsommer-Rechnung geht nicht ganz auf, denn über den Alpen hat sich Höhentief Xenia eigenistet.

Bereits seit Freitag dreht das Höhentief zwischen Italien, dem Alpenraum und der Adria seine Kreise und bescherte nicht zuletzt am Wochenende dem Süden unseres Landes ergiebige Regenfälle. Auch zu Beginn der neuen Woche kreist Höhentief Xenia munter weiter über den Alpen und schiebt nach wie vor sehr feuchte Luft über seine Nordostflanke zu uns. Zwischen Südostbayern, Thüringen und der Westhälfte sind damit zum Teil kräftige Regengüsse und Gewitter verbunden. Auch südlich der Donau sowie an der Ems kommt es immer wieder zu gewittrigen Schauern. Der Nordosten profitiert hingegen tatsächlich von Hoch Ortwin, denn dort bleibt es trocken und sonnig. Immerhin: Das Tief lenkt gleichzeitig auch sehr warme Luft nordwestwärts, sodass heute zwischen der Oder und der Ems die Temperaturen auf spätsommerliche 24 bis 29 Grad klettern. Dort, wo häufig Schauer und Gewitter niedergehen, bleibt es mit 18 bis 24 Grad etwas kühler.

Der Zustrom der warmen Luft setzt sich auch am Dienstag und Mittwoch fort. So erwarten uns übermorgen 20 Grad auf den Inseln und 29 Grad am Rhein, zur Wochenmitte 21 Grad an der Deutschen Bucht und 30 Grad am Niederrhein. Allerdings ist die Luft am Dienstag vor allem in der Mitte und im Süden noch feucht und teils schwül, sodass sich Quellwolken mit gewittrigen Schauern bilden. Im Norden sickert hingegen deutlich trockenere Luft ein und sorgt dadurch für reichlich ungestörten Sonnenschein. Am Mittwoch wird es dann im ganzen Land heiter oder sonnig. Erst am Nachmittag werden im Nordwesten und westlich des Niederrheins die Wolken wieder zahlreicher. Abends sind damit erste Schauer oder Gewitter verbunden.

Am Donnerstag bringt eine Kaltfront eines Tiefs über Dänemark zwischen Schleswig-Holstein, der Westhälfte und Baden-Württemberg Wolken mit Regengüssen und vorgelagerten Gewittern, während im Osten und Südosten bei nur wenigen Wolken die Sonne scheint. Entsprechend zweigeteilt zeigen sich auch die Temperaturen: Im Regen werden 17 bis 24 Grad, sonst 22 bis 28 Grad erreicht.

Der Freitag verläuft mit 16 Grad an der unteren Oder und 24 Grad im Rhein-Neckar-Raum sowie an der Donau deutlich kühler als die Vortage. Dabei fällt zwischen Vorpommern und Erzgebirge noch häufig Regen, im Süden sind zeitweise Schauer und Gewitter unterwegs. Von Holstein bis zum Niederrhein und zur Saar ist es meist trocken und sonnig. Erst abends kommen im Nordwesten dann neue Schauer auf.

Am Wochenende erholen sich die Temperaturen etwas und pendeln sich größtenteils zwischen 17 und 25 Grad ein. Dazu gibt es ein Gemisch aus Sonnenschein, Wolken und örtlichen Schauern oder Gewittern. Eine gewisse Unsicherheit liefert das Tief über der Nordsee, das sich zunehmend zur westlichen Ostsee verlagert. Je nachdem wie weit es sich nach Süden ausdehnt, würde Deutschland weniger Sonnenschein und mehr Schauerwolken abbekommen. Dies würde letztlich auch die Temperaturen dämpfen.







Benutzersuche



WETTER-NETZWERK: WETTER.NET
WETTER-PARTNER: Proplanta.de | docspot.tv | skiresort.de