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Wetter-News: WEITER BEDROHLICH NASS AM MITTELMEER
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  vom Wetterdienst Q.met GmbH

Meldung vom 25.11.2018 09:39
WEITER BEDROHLICH NASS AM MITTELMEER

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Wiesbaden (Q.met) - Wie schon so häufig in den letzten Wochen, so müssen die Tiefs auch derzeit einen Bogen um uns machen. Vielmehr wandern die Tiefs teilweise südostwärts ins Mittelmeer. Das beschwört erneut viel Regen und örtliche Unwettergefahr herauf.

Hoher Luftdruck über dem Nordwesten des Kontinents sorgt für südlichere Bahnen der Tiefs bei Annäherung an den europäischen Kontinent, hoher Luftdruck über Osteuropa dafür, dass die Tiefs ausweichen müssen und in Richtung Mittelmeer ziehen.

Kalte Luft in höheren Luftschichten sowie die Feuchtigkeit und Wärme der Wasseroberfläche des Mittelmeers kurbeln dabei die daraus resultierenden Regenfälle noch an und können örtliche Unwetter auslösen.

Aktuell liegen Tiefdruckgebiete über Nordalgerien und westlich der Iberischen Halbinsel sowie über Westfrankreich. Sie vereinen sich in den nächsten 48 Stunden zu einem ausgedehnten Tiefdruckkomplex zwischen Südalpen und dem nördlichen Mittelmeerraum.

Schon in der Nacht auf Sonntag erfassen teils ergiebige Regenfälle von Südwesten Sardinien und Italien. Während des Sonntags gehen weitere, teils massive Regengüsse nieder. Sie wandern ostwärts und erfassen dann auch den Balkan und den Nordwesten Griechenlands.

Zu Wochenbeginn schüttet es dann von Südgriechenland bis zum Bosporus teilweise unwetterartig. Doch auch die südtürkische Riviera bleibt von heftigem Regen nicht verschont. Danach sinkt die Unwettergefahr im östlichen Mittelmeerraum vorübergehend, denn der Regen dort wird schwächer und zieht nach Osten ab. Doch der Nachschub an Regentiefs reißt zu Wochenbeginn nicht ab, denn ein weiteres Tief zieht über Frankreich nach Italien und treibt dort sein Unwesen mit neuen, teils kräftigen Regenfällen. Am Mittwoch kann Italien aufatmen.

Dagegen muss die Region zwischen Kreta, Ägäis, Bosporus und südwestlichem Schwarzmeerraum dann beträchtliche Regenmengen hinnehmen, die stellenweise zu Überschwemmungen, Erdrutschen oder Schlammlawinen führen können. Bis Freitag verlagert sich das Tief mit seiner Regenspirale in Richtung Osttürkei, so das Team von wetter.net.

Schon am nächsten Wochenende könnte neues Ungemach Norditalien und die Südalpen ereilen. Regenschwere Luft wird dann gegen die Alpen gedrückt. Wir halten Sie über die drohenden Unwetter auf dem Laufenden.







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