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Wetter-News: STÜRMISCHER JAHRESWECHSEL LEITET MINI-WINTER EIN
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  vom Wetterdienst Q.met GmbH

Meldung vom 31.12.2018 07:12
STÜRMISCHER JAHRESWECHSEL LEITET MINI-WINTER EIN

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Wiesbaden (Q.met) - Nach einem relativ ruhigen Jahresausklang mit vielen Wolken und zeitweiligem Regen oder Sprühregen kommt zum Jahresanfang die festgefahrene Wetterlage in Schwung. Starker Wind bringt kalte Luft und im Verlauf dann regionale Schneefälle.

Zum Start in die neue Woche und damit am letzten Tag in diesem Jahr trüben wiederholt dichte Wolken den Himmel. Sie bringen zwischen dem Nordosten und dem Süden zeitweise Regen oder Sprühregen, im Bayerischen Wald und in den Alpen weiteren Neuschnee von bis zu 10 Zentimeter. In weiten Teilen des Landes ist es sehr mild, die Temperaturen reichen von 2 Grad im Alpenvorland bis 10 Grad an Ems und Niederrhein.

In der Silvesternacht lebt der Wind im Norden frisch bis stark böig auf und kündigt damit eine Wetteränderung an. Sonst ist es aber noch schwachwindig und somit weiterhin grau durch Wolken mit örtlichem Nieselregen oder Hochnebel. In Verbindung mit der feuchten Luft dürfte die Silvesterknallerei also regional ein ziemlich trübes Unterfangen werden. Es bleibt relativ mild bei Tiefstwerten zwischen 8 Grad in Holstein, in der südlichen Tiefebene sowie am Niederrhein und 0 Grad im Alpenvorland. Über Schnee wird es an und in den Alpen allerdings frostig.

Das neue Jahr beginnt wettertechnisch da, wo das alte Jahr geendet hat, nämlich mit einem bedeckten Himmel, aus dem zeitweise Regen oder Sprühregen fällt. Im Tagesverlauf wird der Wind im Norden und Osten sowie auf den Bergen immer stärker und erreicht teilweise stürmische Böen. Zudem dreht er auf Nordwest bis Nord, sodass über die Ostflanke des über den Britischen Inseln liegenden Hochs Ignatius kalte Luft aus Skandinavien einströmen kann. Nach erneut milden 2 bis 9 Grad wird es abends und in der Nacht dann immer kälter. Damit sind zunächst im Nordosten, später in der gesamten Ost- und Südhälfte sowie im zentralen Bergland Schneeschauer oder Schneefälle verbunden.

Am Mittwoch schneit es in diesen Regionen weiter, wodurch es teilweise sehr glatt auf den Straßen werden kann. An der Donau und am Oberrhein geht der Schnee allerdings in Schneeregen oder leichten Regen über. Die Temperaturspanne reicht von minus 3 Grad an den Alpen sowie im Erzgebirge bis 6 Grad im Nordwesten. Der Wind weht nach wie vor frisch bis stark, im Nordosten mit stürmischen Böen aus Nord.

Auch am Donnerstag ist der winterliche Streifschuss noch nicht vorbei. Vor allem zwischen Sachsen und Bayern gibt es zeitweilige Schneefälle. Der nördliche Wind flaut zwar langsam ab, doch die Tageshöchstwerte gehen noch weiter zurück und liegen nur noch zwischen minus 5 Grad an den Alpen und plus 5 Grad in der Niederrheinischen Tiefebene.

Am Freitag bestimmt eine markante Luftmassengrenze unser Land. Minus 6 Grad im Bereich der Alpen stehen plus 6 Grad über der Nordsee gegenüber. Durch den starken Temperaturgegensatz kommt es im Umfeld der Küsten erneut zu einer kräftigen Windzunahme, teilweise werden stürmische Böen erreicht. Im Norden fällt Regen, im Osten und über dem Bergland stellenweise Schnee.

In der Nacht zum Samstag kommen die Schneefälle bis nach Bayern voran, wobei es im Stau der Berge teilweise sehr ergiebig schneien kann. Der Samstag selbst verläuft im Süden noch winterlich mit Schnee oder Schneeregen bei minus 1 bis plus 2 Grad, Sonst meist bedeckt mit etwas Regen bei 2 bis 8 Grad. Der Nordosten könnte von zeitweiligem Sonnenschein profitieren, sofern sich anfänglicher Nebel auflöst.

Der Dreikönigstag (Sonntag) bringt eine allmähliche Wetterberuhigung, die dem Ausweiten des Hochs nach Osten zu verdanken ist. So gibt es bei schwachem Wind zwar oft Wolken oder Hochnebel, aber nur noch wenig Regen bzw. im Süden kaum noch Schnee. Dazu bleibt es weitgehend frostfrei. Der Mini-Winter ist erst einmal wieder vorüber.







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