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Wetter-News: WETTERKAPRIOLEN: FÖHNSTURM KONTRA NEUSCHNEEMASSEN
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  vom Wetterdienst Q.met GmbH

Meldung vom 03.04.2019 14:11
WETTERKAPRIOLEN: FÖHNSTURM KONTRA NEUSCHNEEMASSEN

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Wiesbaden (Q.met) - Enorme Temperaturgegensätze bauen sich am Donnerstag auf, denn die Grenze zwischen milder Frühlingsluft im Osten und kühler Meeresluft im Westen verläuft dort genau bei uns.

Schon am heutigen Mittwoch setzt Tief Philipp ein erstes Ausrufezeichen, in den Alpen stellt sich Föhn ein, der sich auf den Gipfeln zu einem Sturm steigern kann. Zudem wachsen bei uns die Temperaturgegensätze zwischen dem Westen und dem Osten.

In der Nacht auf Donnerstag folgt der nächste Paukenschlag. Sehr kühle Luft und anhaltende, teils kräftige Regenfälle wandern über den Westen nord- bis nordostwärts. Im Schwarzwald und später auch im Westallgäu wird daraus oberhalb von 400 bis 800 Metern teils kräftiger Schneefall. Die Nassschneemassen können zu Schneebruch führen und den Verkehr lahmlegen. Entlang von Straßen durch Wälder besteht Lebensgefahr.

Am Donnerstag schrauben sich dann die Temperaturkontraste bei uns weiter nach oben. Im Südschwarzwald und im Westallgäu schneit es zeitweise ergiebig auf 800 bis 600 Meter herab, 10 bis 20 cm Nassschnee können zusammenkommen. In den Alpen droht ein schwerer Föhnsturm. 2 Grad im Südschwarzwald und Westallgäu mit Schneefällen stehen sage und schreibe 22 Grad in Südostbayern entgegen.

In der Nacht zum Freitag erwartet dann auch das östliche Alpenvorland einen Wetter- und Temperatursturz, der Föhn bricht zusammen, so dass am Freitag generell nur noch 5 bis 14 Grad zu Buche stehen. Lediglich östlich der Elbe will die milde Frühlingsluft noch nicht weichen, dort werden an der Oder nochmals bis 21 Grad gemessen.

In den Abendstunden des Freitags braut sich über dem Nordosten und Norden ein starker, böiger Ostwind zusammen. Dieser kann bis Samstag vor allem an den Küsten in Böen örtlich stürmisch werden. Der Wind transportiert am Rand eines neuen Hochs über Nordosteuropa deutlich kältere Luft heran.

Am Samstag werden daher im äußersten Nordosten nur noch 4 bis 8 Grad erwartet, ein Temperatursturz gegenüber den Werten vom Freitag. Zusammen mit dem starken Nordostwind rutschen die gefühlten Temperaturen noch weiter ab und liegen nahe der 0-Grad-Marke!

Danach beruhigt sich die Lage ein wenig, so wetter.net. Bis dahin steht uns jedoch so einiges bevor, nichts für Wetterempfindliche. Dazu erfahren Sie in einer der nächsten News dann mehr.







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