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Wetter-News: APRILLAUNEN STATT FRÜHLINGSWETTER
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  vom Wetterdienst Q.met GmbH

Meldung vom 09.04.2019 07:02
APRILLAUNEN STATT FRÜHLINGSWETTER

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Wiesbaden (Q.met) - Wechselhaftes Schauerwetter macht sich seit Sonntagnachmittag über dem Westen, dem Süden und der Mitte breit. Doch wie kommt das zustande und warum ist es typisch für April? Wetter.net beleuchtet die Vorgänge näher und gibt einen Ausblick.

Der April macht, was er will, so lautet ein Sprichwort. Und kaum schreiben wir April, da macht der April seinem Ruf wiederholt alle Ehre. Ursache für die Aprillaunen ist das Zusammenspiel von Abkühlung in höheren Schichten und jahreszeitlich bedingter Erwärmung und Feuchtigkeitsaufnahme der unter Luftschichten über dem Mittelmeer, da die mildere Luft im Süden aus südlicheren Gefilden stammt.

Aktuell nähert sich von Norden polare Luft, die Temperaturen bis minus 32 Grad in Luftschichten von 5400 Metern Höhe in Richtung Ostseeküste lenkt. Das geht mit einer Erhöhung des Temperaturunterschieds zwischen der Luft der bodennahen Schichten und der Höhenluft einher.

In den Süden wird jedoch anfangs in Bodennähe noch mildere und feuchte Luft gelenkt. Die bodennahe, vergleichsweise hoch temperierte Luft ist wärmer als ihre Umgebung und steigt auf, Wolkentürme bilden sich. Schauerartige Regengüsse sind die Folge. Dabei entsteht wiederum ein abwärts gerichteter Strom kühlerer Luft aus höheren Schichten, der für eine Verringerung der Temperaturdifferenz zwischen den höheren und niedrigeren Luftschichten sorgt.

In den nächsten Tagen sinken die Temperaturen von Nordosten spürbar, zum Schauerwetter im Süden und Westen gesellen sich im Lauf der zweiten Wochenhälfte überall auch Apriltemperaturen und Schauerwolken auch im Norden und Osten.

Ob die sich andeutende Erwärmung in der nächsten Woche nachhaltig ist, bleibt abzuwarten, so das Team von wetter.net. Bis dahin müssen wir auf jeden Fall mit leichten bis mäßigen Nachtfrösten rechnen, warnt wetter.net. Und die Temperaturen pendeln nur noch zwischen 4 und 13 Grad. Am Freitag und Samstag sinkt die Schneefallgrenze vorübergehend auf 900 bis 500 Meter.







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