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Wetter-News: ENDLICH REGEN - NICHT ÜBERALL GIBT ES GLEICH VIEL
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  vom Wetterdienst Q.met GmbH

Meldung vom 08.05.2019 06:11
ENDLICH REGEN - NICHT ÜBERALL GIBT ES GLEICH VIEL

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Wiesbaden (Q.met) - Tief Yukon beschert uns heute endlich dringend benötigten Regen. Innerhalb von 24 Stunden werden fast alle Regionen des Landes Regen abbekommen - allerdings gibt es bezüglich der Verteilung mal wieder erhebliche Unterschiede.

Die Warmfront von Tief Yukon hat uns erreicht und sorgt zunächst im Südwesten und Westen für Regen. Im Tagesverlauf breitet sich der Regen nach Osten aus und intensiviert sich dabei vor allem in Baden-Württemberg, Südhessen und Franken. Hier werden Regenmengen bis zu 20 Liter, im Schwarzwald örtlich bis zu 40 Liter pro Quadratmeter innerhalb von 24 Stunden erwartet. Bis in die frühen Abendstunden kommt der Regen dann nach Brandenburg, Sachsen und weite Teile Bayerns voran, nachts dann vollständig an die Oder und auch Südostbayern.

Je weiter östlich das Regengebiet liegt, desto weniger Niederschlag kommt am Boden an. In der Tiefebene, im Osten und auch in Bayern werden also nur noch Niederschlagsmengen zwischen 3 und maximal 10 Litern pro Quadratmeter erwartet. In Anbetracht der massiven Trockenheit, insbesondere in den östlichen Landesteilen, ist der Regen zwar ohne Zweifel als „sehr gut“ zu bezeichnen, aber leider nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Denn: Besonders in Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern sind die Böden in Schichten zwischen 0 und 60 Zentimetern Tiefe extrem ausgetrocknet, der Feuchteanteil beträgt teilweise nur noch 10 bis 20 Prozent. Aber auch im Rhein-Main-Gebiet und im Donauumfeld sind die leichten Böden (dazu gehören Sandböden) stark ausgetrocknet, der Feuchteanteil liegt zwischen 50 und 30 Prozent.

Immerhin, durch die wechselhafte Witterung wird es auch in den kommenden Tagen immer wieder Regengüsse geben. Bis Montagnacht werden sich die Niederschlagsmengen im Südwesten und Süden kräftig aufsummieren und 40 bis 90 Litern erreichen. Im Norden und Osten bleibt es mit 8 bis 20 Litern wesentlich trockener - ausgerechnet die Gebiete, die ohnehin schon zu wenig Regen in den vergangenen Monaten bekommen haben.







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