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Wetter-News: DEUTSCHLAND ÄCHZT UNTER DER HITZEGLOCKE
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  vom Wetterdienst Q.met GmbH

Meldung vom 04.06.2019 06:10
DEUTSCHLAND ÄCHZT UNTER DER HITZEGLOCKE

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Wiesbaden (Q.met) - Die erste sommerliche Hitzephase in diesem Jahr hat es in sich: Zeigte sie sich am Wochenende bei strahlendem Sonnenschein von ihrer besten Seite, wird sie nun immer ungemütlicher. Bei bis zu 34 Grad ist die Atmosphäre hochgradig labil.

Die massive Erwärmung kam am Wochenende Schlag auf Schlag. Am Sonntag wurden bereits lokal bis zu 33 Grad gemessen, am gestrigen Montag ging es dann bis auf 34 Grad rauf. Auch die Nacht zum Montag war vielerorts alles andere als kühl: In Ummendorf (Sachsen-Anhalt) lag die Tiefsttemperatur bei schweißtreibenden 24 Grad, in Seesen am Harz sowie in Rostock bei 21 Grad. Lediglich südlich der Donau und im Osten Bayerns war die Nacht deutlich angenehmer.

Die hohen Temperaturen in der Nacht und auch am Tag kombiniert mit einem sehr hohen Feuchtegehalt bieten dabei die besten Bedingungen für die Entstehung von großen Gewitterclustern wie man sie gestern bereits zwischen dem Südwesten und Norden beobachten konnte. Teilweise schossen die Gewitter wie Pilze aus dem Boden - und das alles bisweilen unter einer Stunde. Dazu gab es lokale, aber mitunter sehr kräftige Regengüsse und in Gewitternähe stürmische Böen.

Ein ähnliches Schauspiel werden wir auch heute und morgen regional erleben: Heute herrscht vor allem zwischen dem Osten, den Mittelgebirgen und der Westhälfte ein großes Unwetterpotenzial, in der Nacht zum Mittwoch dann hauptsächlich im Westen und Nordwesten. Vielerorts, aber eben nicht überall werden Gewitter mit zum Teil Platzregen erwartet, örtlich kann es auch mal hageln und selbst Tornados sind nicht ausgeschlossen. Am Mittwoch besteht in bis zu 34 Grad heißer Luft mit Ausnahme der Gebiete östlich der Elbe überall ein sehr hohes Unwetterrisiko - insgesamt deutlich größer als am Vortag. Starkregen, Hagel und Sturmböen bilden dann den Abschluss der ersten hochsommerlichen Hitzephase, die am Donnerstag im Osten ihr Ende findet. Dann verabschiedet sich auch erst einmal wieder die 30-Grad-Marke aus unserem Land. Allerdings hat sie die Rechnung ohne das bevorstehende Pfingstwochenende gemacht, denn dann laufen Hitze und Gewitter erneut zu Hochform auf.







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