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Wetter-News: WALDBRANDGEFAHR SEHR HOCH
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  vom Wetterdienst Q.met GmbH

Meldung vom 02.07.2019 07:34
WALDBRANDGEFAHR SEHR HOCH

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Wiesbaden (Q.met) - Durch die trockenen und heißen Tage der letzten Wochen ist die Waldbrandgefahr drastisch gestiegen. Die Anzahl von Waldbränden in diesem Jahr ist bereits sehr hoch.

Besonders dramatisch ist die Lage rund um Lübtheen im Südwesten Mecklenburg-Vorpommerns. Die Rauchwolken zogen bis nach Brandenburg und Berlin. Einige Dörfer mussten bereits evakuiert werden. Problemtisch ist auch das Löschen des Brandes, da das Gelände einen Truppenübungsplatz beinhalte. Dort liege noch Munition aus dem zweiten Weltkrieg, die jederzeit explodiere. Schon jetzt ist es der schlimmste Waldbrand in der Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns. Gestern Abend wurde ein viertes Dorf evakuiert und der Brand sei immer noch nicht unter Kontrolle.

Auch das vergangene Dürre-Jahr 2018 sorgte für eine enorme Anzahl an Waldbränden. Allein in Brandenburg kam es zu 512 Waldbränden. In diesem Jahr kam es ebenfalls schon zu schweren Bränden. Anfang Juni traf es einen Militärübungsplatz bei Jüterbog südlich von Berlin.

In den kommenden Tagen bleibt es etwas kühler und lokal fallen ein paar Regentropfen. Die Waldbrandgefahr wird damit aber kaum gesenkt. Es ist eher der Tropfen auf den heißen Stein. Im Osten bleibt vielerorts die Waldbrandwarnstufe 5 erhalten. In vielen Regionen Deutschlands besteht Warnstufe 3 oder 4. Nur ganz im Süden gab es einige Regenfälle, die die Waldbrandgefahr gesenkt haben.

Unachtsame weggeworfene Zigaretten können schnell der Auslöser für einen Waldbrand sein. Daher heißt es weiterhin sehr vorsichtig mit dem Umgang von glühendem Material sein.







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