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Wetter-News: WELTWEITER REKORD-OKTOBER ERWARTET: EL NIÑO HEIZT WEITER AN
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  vom Wetterdienst Q.met GmbH

Meldung vom 01.11.2026 07:02
WELTWEITER REKORD-OKTOBER ERWARTET: EL NIÑO HEIZT WEITER AN

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Wiesbaden (Q.met) -

Der Oktober 2026 ist auf dem besten Weg, der wärmste Oktober seit Beginn der Aufzeichnungen zu werden. Eine erste Hochrechnung sieht die globale Temperatur rund 1,76 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Fachleute halten das erst für den Anfang, denn der starke El Niño im Pazifik kommt gerade erst richtig in Fahrt. Auch Deutschland war im Oktober deutlich zu warm, die erste Novemberwoche bringt dagegen kühles Nebelgrau.

Knapp über dem Rekord von 2023

Die Klimaforscher Andrew Dessler und Zeke Hausfather haben die bisherigen Tageswerte des europäischen Copernicus-Klimadienstes C3S auf den ganzen Monat hochgerechnet. Ihr Ergebnis, über das das Magazin Scientific American am 30. Oktober berichtete: rund 1,76 Grad über dem vorindustriellen Mittel. Damit würde der bisherige Spitzenreiter, der Oktober 2023 mit etwa 1,70 Grad, knapp übertroffen. Noch ist das eine Hochrechnung. Die offiziellen Monatswerte veröffentlicht Copernicus erst in den kommenden Tagen, eine große Abweichung erwarten wir aber nicht.

Super-El-Niño als Turbo

Auch 2023 war ein El-Niño-Jahr. Die Erwärmung des tropischen Ostpazifiks setzt dem menschengemachten Klimawandel zusätzlich Wärme obendrauf. Die US-Klimabehörde NOAA meldete Anfang Oktober eine Abweichung von +2,1 Grad im Schlüsselgebiet Niño-3.4, also ein sehr starkes Ereignis. Zeke Hausfather sieht im Rekord-Oktober ein Zeichen, dass der ?Super-El-Niño? anläuft, und rechnet mit einer ganzen Serie von Rekordmonaten bis zu einem Rekordjahr 2027. Schon 2026 brachte den wärmsten September in den USA und Rekordwerte bei den Meerestemperaturen. Global heißt allerdings nicht überall: In Delhi wurde am 30. Oktober nach Regenfällen mit 20,7 Grad der kälteste Oktobertag seit 1951 gemessen.

Deutschland: zu warm, jetzt kühl und grau

Auch bei uns lag der Oktober klar über dem Mittel. Nach der vorläufigen Bilanz des Deutschen Wetterdienstes kam er auf 10,6 Grad, das sind 1,6 Grad mehr als im Mittel 1961 bis 1990 und 1,2 Grad mehr als 1991 bis 2020. Der Start in den November fühlt sich dagegen spätherbstlich an. Das Höhentief zu Allerheiligen bringt den Alpen Neuschnee oberhalb von etwa 1000 Metern, für das Berchtesgadener Land hat der DWD vor bis zu 20 Zentimetern in Staulagen gewarnt. Danach stellt sich eine ruhige Ostlage ein: Im Norden und Osten hält sich zäher Hochnebel, tagsüber erwarten wir 4 bis 11 Grad, nachts örtlich leichten Frost. Ergiebiger Regen ist vorerst nicht in Sicht.







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