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Wetter-News: WALDBRANDGEFAHR STEIGT RAPIDE
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vom Wetterdienst Q.met GmbH |
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Meldung vom 24.04.2010 06:35 |
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WALDBRANDGEFAHR STEIGT RAPIDE |
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Wiesbaden (Q.met) - Zunehmende Trockenheit fordert in Land- und Forstwirtschaft allmählich ihren Tribut. Ausgetrocknete Böden werfen vor allem Jungpflanzen und neue Triebe in ihrer Entwicklung weit zurück. Und auch die Waldbrandgefahr nimmt massiv zu.
Trotz eines langen und schneereichen Winters droht vielerorts in Deutschland eine enorme Trockenheit, so paradox das für Manchen klingen mag. Denn bislang zeigen sich der April und auch das Frühjahr sehr trocken. Und in den kommenden Tagen wird sich diese Situation weiter verschärfen. Immerhin sorgt Hoch Ottokar für sonniges und trocken-warmes Frühlingswetter. Schauer gibt es da frühestens am Montag als Begleitung von Gewittern und dann auch nicht gerade üppig.
Bis in den Mai gibt es also keine Entspannung, Landwirte, Gärtner und Forstwirte bangen um ihre Pflanzen. Besonders in Brandenburg und den angrenzenden Landkreisen besteht in immer mehr Forsten schon Waldbrandwarnstufe 3. Vor allem dort, wo Sandböden und Trockenvegetation das Landschaftsbild bestimmen, ist die Brandgefahr bereits jetzt sehr hoch. Denn Sand kann Wasser nicht lange speichern, im Gegensatz dazu stehen beispielsweise Lössböden wie in der Magdeburger Börde, wo die Pflanzen trotz fehlenden Regens weiterhin bestens mit Wasser versorgt sind. Auch für Landwirte und Hobbygärtner brechen schwere Zeiten an, mit jedem weiteren trockenen Tag müssen sie zusätzlich die Saat wässern.
Die Großwetterlage hat sich nun fast vollständig umgestellt und immer mehr Anzeichen mehren sich, dass uns auch ein ziemlich trockener Sommer bevorsteht. Die derzeitige Trockenheit könnte also erst der Anfang sein. Andererseits kommen wir dank des Hochs nun auch in den Genuss von viel Sonnenschein und steigenden Temperaturen. Es ist eben nicht immer alles gleichzeitig möglich.
Bis zum nächsten Mal.
Franziska Polak Diplom-Geografin und Meteorologin
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