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Wetter-News: WALDBRANDGEFAHR IM SÜDWESTEN: REGEN FÄLLT NUR IM NORDEN
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  vom Wetterdienst Q.met GmbH

Meldung vom 02.09.2026 10:06
WALDBRANDGEFAHR IM SÜDWESTEN: REGEN FÄLLT NUR IM NORDEN

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Wiesbaden (Q.met) -

Der Sommer hat den deutschen Wäldern schwer zugesetzt. Bis Ende Juli brannte hierzulande fast doppelt so viel Fläche wie im langjährigen Mittel, im August folgte im Hürtgenwald der größte Waldbrand, den Nordrhein-Westfalen je erfasst hat. Vorbei ist die Saison nicht: Am Freitag steigt der Gefahrenindex im Südwesten erneut, während der Regen der nächsten Tage vor allem den Norden trifft.

Fast doppelt so viel verbrannte Fläche

Nach Daten des Global Wildfire Information System sind in Deutschland bis Ende Juli rund 6.045 Hektar Wald verbrannt, der Durchschnitt der Jahre 2012 bis 2025 liegt bei 3.098 Hektar. In der amtlichen Bundeswaldbrandstatistik stehen für 2025 insgesamt 1.175 Brände mit 2.626 Hektar, das Mittel von 1991 bis 2024 beträgt lediglich 844 Hektar. Die Ursache liefert das Wetter: Von der Pfalz über Rheinhessen bis Unterfranken fielen im Sommer nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes weniger als 150 Liter Regen pro Quadratmeter, teils nicht einmal die Hälfte des Üblichen.

Hürtgenwald: 1.800 Menschen mussten raus

Der schwerste Fall der Saison begann am 13. August in der Eifel. Im Hürtgenwald im Kreis Düren breitete sich das Feuer auf 300 bis 400 Hektar aus, es war der größte Waldbrand in Nordrhein-Westfalen seit Beginn der amtlichen Erfassung 1991. In der Nacht zum 14. August mussten rund 1.800 Einwohner des Ortsteils Gey ihre Häuser verlassen, in der Spitze waren etwa 1.800 Einsatzkräfte im Einsatz. Die Bundeswehr stellte Hubschrauber und Bergepanzer. Erst am 21. August war das Feuer gelöscht, die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung.

Regen für den Norden, Stufe 4 im Südwesten

Entwarnung gibt es noch nicht. Der DWD zählte bis zum 2. August im Deutschlandmittel rund 22 Tage mit Waldbrandgefahrenstufe 4 oder 5, im Mittel von 1991 bis 2020 waren es etwa zehn. Sein Gefahrenindex erreicht am Freitag am Oberrhein und im Raum Augsburg erneut Stufe 4. Unsere Regenfronten von Donnerstag bis Samstag zielen dagegen klar auf die Nordhälfte, an den Küsten kommen stürmische Böen dazu. Im Süden sinkt die Gefahr erst zum Wochenende spürbar. Die ausgetrockneten Böden füllt das noch lange nicht auf.







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