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Wetter-News: NOVEMBERBILANZ
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vom Wetterdienst Q.met GmbH |
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Meldung vom 29.11.2011 07:01 |
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NOVEMBERBILANZ |
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Wiesbaden (Q.met) - Der November ist fast zu Ende. Zeit also, einen Blick auf die Bilanz zu werfen. Die Kurzform lautet: zu mild, extrem trocken und sehr sonnenreich.
Während die Temperaturüberschüsse vor allem auf den Bergen, an den Alpen sowie in der Westhälfte und im Norden markant waren, bewegten sich die Werte in den übrigen Regionen geringfügig um den Normalwert. Sowohl in Emden als auch Magdeburg, Leipzig, Straubing und Augsburg war es beispielsweise sogar etwas kälter als im November üblich. Weit hinaus ragen hingegen die Wetterstationen Fichtelberg und Zugspitze mit knapp 6 Grad über dem langjährigen Mittel. Der anfangs noch überall hohe Temperaturüberschuss wurde vor allem ab Mitte November deutlich reduziert. Nebel und kalte Luft aus Osteuropa waren die Hauptursachen.
Wirklich bemerkenswert war die extreme Trockenheit. Der November 2011 geht damit als trockenster November seit Beginn der deutschen Wetteraufzeichnung in die Klimageschichte ein. Häufig fiel kein Regentropfen, sonst gab es nur vereinzelt etwas Niesel aus dem Nebel und Hochnebel. Nur nach Norden hin regnete es Ende des Monats noch etwas, insbesondere an der Nordsee, in Schleswig-Holstein und Teilen der Tiefebene.
Dort, wo der Nebel sich auflöste, sorgte die Sonne für eine wahre Sonnenstrahlen-Flut. Fast 50 Prozent mehr Sonnenschein, als sonst für den November üblich, kamen zusammen. Lediglich die Voralpen sowie Regionen an der Donau, die Küsten und einige Gebiete in der Tiefebene kommen auf weniger Sonnenschein als im langjährigen Mittel. Von Bremen bis zur Zugspitze und von Köln bis nach Potsdam behielt der Sonnenschein dagegen die Oberhand.
Bis zum nächsten Mal.
Franziska Polak Diplom-Geografin und Meteorologin
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